Wolle für den Herbst und Winter
von Lana Grossa
Paket ´Taschen filzen´
Nadelstärke: 10mm
Lauflänge: 50m/50g
von Lana Grossa
Kidmohair, superweich
Nadelstärke: 4.5-5.0mm
Lauflänge: 200m/50g
von Lana Grossa
Merino-Superwash
Nadelstärke: 4.0-5.0mm
Lauflänge: 110m/50g
von Lana Grossa
100% Cashmere
Nadelstärke: 6.0-7.0mm
Lauflänge: 55m/25g
von Lana Grossa
100% Cashmere
Nadelstärke: 3.5-4.0mm
Lauflänge: 110m/25g
von Lana Grossa
Tweedeffekt Softgarn
Nadelstärke: 5.0-6.0mm
Lauflänge: 100m/50g
von Lana Grossa
Merino-Alpaca-Mix
Nadelstärke: 5.5-6.0mm
Lauflänge: 85m/50g
von Lana Grossa
Merinowolle, bedruckt
Nadelstärke: 4.5-5.5mm
Lauflänge: 80m/50g
von Lana Grossa
Softgarn Tweedeffekt
Nadelstärke: 5.0-6.0mm
Lauflänge: 100m/50g
von Lana Grossa
Merinowolle-Klassiker
Nadelstärke: 3.0-3.5mm
Lauflänge: 160m/50g
von Lana Grossa
Merinowolle, bedruckt
Nadelstärke: 3.0-3.5mm
Lauflänge: 160m/50g
von Lana Grossa
Merino-Cashmere-Mix
Nadelstärke: 4.5-5.0mm
Lauflänge: 125m/50g
Was genau ist eigentlich Schurwolle?
Die Bezeichnung Schurwolle oder Reine Schurwolle (engl.: pure new wool) drückt aus, dass es sich um neue, unmittelbar von einem lebenden Tier stammende Wolle, und nicht um ein wiederverwendetes, also aus Alttextilien hergestelltes Recyclingprodukt wie Reißwolle oder um die aus den Fellen geschlachteter (Schwöde-, Schwitz-, oder Gerberwolle) oder verendeter (Sterblingswolle) Tiere gewonnene Wolle handelt. Kennzeichnung nach dem Textilkennzeichnungsgesetz: WV = Reine Schurwolle WO = Reißwolle. Beim Spinnen mittels präziser hochelektronischer Spinnmaschinen, die auf einen Mikrometer genau arbeiten, wird die zu spinnende Wolle in einen langen Faden gesponnen. Je dünner und damit auch je länger (aus dem selben Kilogramm Wolle) dieser Faden wird, desto höher ist die Qualität.
Eigenschaften von Wolle
Die Wolle hat eine sogenannte natürliche Thermoregulations-Eigenschaft. Wolle kann im Faserinneren Wasserdampf aufnehmen, die Oberfläche stößt Wasser jedoch ab. Sie kann bis zu 33 % ihres Trockengewichtes an Wasser aufnehmen, ohne sich feucht anzufühlen, sie leitet Feuchtigkeit wesentlich schneller ab als z. B. die viel verwendete Baumwolle. Da Wollwaren (bezogen auf ihr Gesamtvolumen) aus bis zu 85 % Luft bestehen, wärmen sie gut. Wolle nimmt Schmutz schlecht an, knittert kaum, da die Faser sehr elastisch ist, Wolle ist sehr farbbeständig und schwer entflammbar. Sie brennt nicht, sondern verkohlt nur. Wolle nimmt im Gegensatz zu Kunstfasern wenig Schweißgeruch an. Wolle neigt zum Fusseln (Pilling), was man durch Fusselfrei-Ausrüstungen mindern kann. Ohne spezielle Ausrüstung kann sich grobe Wolle direkt auf der Haut unangenehm kratzig anfühlen, was bei feinen Merinowollen jedoch nicht der Fall ist.
Gewinnung von Wolle
Schafschur im Mittelalter Zur Wollgewinnung werden Tiere geschoren (Schurwolle) oder ausgekämmt, Kaschmirziegen (Kaschmir), Angorakaninchen (Angora). Einige Schafrassen (Soay) werden gezupft (das ist für die Tiere schmerzfrei, man löst jeweils vorsichtig nur die fast schon losen Haare). Wolle von Angoraziegen ist als Mohair bekannt.
Unterschiedliche Wolltypen
Wolltypen unterschieden nach Faserbeschaffenheit.
1. Merinowolle
Sie ist fein, weich, stark gekräuselt und kurzstapeliger als die im Folgenden genannten Typen. Sie stammt vom Merinoschaf. Die Wolle kommt in hochwertigen Kammgarnen in der Oberbekleidung zum Einsatz.Die Faserfeinheit reicht von 16 bis 23,5 Mikrometer.
2. Crossbredwolle
Sie ist mittelstapelig, mittelfein, nicht so weich wie und weniger stark gekräuselt als Merinowolle. Sie stammt von Crossbredschafen, einer Kreuzung aus Merino- und Grobwollschaf. Die Crossbredwolle wird sowohl in der Oberbekleidung als auch im Heimtextilbereich eingesetzt. Die Faserfeinheit reicht von 24 bis über 40 Mikrometer.
3. Grobwolle
Ist langstapelige, grobe und derbe, eher glänzende Wolle. Sie ist eher wenig oder nicht gewellt. Sie stammt vom Grobwollschaf, z. B. dem Shetlandschaf. Einsatzgebiete sind z. B. die Teppichindustrie oder technische Anwendungen (Dämm-Material, Bezugsstoffe).
Besondere Wollqualitäten
Bereits die Vorfahren der Inkas fertigten feinste Garne aus der Wolle der südamerikanischen Kleinkamele (Alpakas) und der noch selteneren wilden Vikunjas. Auch heute gilt Alpaka als sehr hochwertiges Garn. Es ist fünf mal wärmer als Schafwollgarne. Durch mikroskopisch kleine Lufttaschen hält es wärmer als fast jede andere tierische Faser. Alpaca enthält kein Lanolin und ist daher für Wollallergiker geeignet. Ebenfalls durch sehr geringes Gewicht und aussergewöhnlich gute Isolationsfähigkeit zeichnet sich Merino-Opossum-Wolle aus. Sie wird vor allem in Neuseeland hergestellt und verwendet. Interessanterweise hilft die Produktion dieser Wolle mit, die Bestände der unerwünscht zahlreichen, die einheimische Flora und Fauna gefährdenden Opossums zu verringern. Strickwolle bzw. Handstrickgarn besteht heute meist aus einem Gemisch von Wolle und Kunstfasern.
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